So, bin jetzt mal zurück aus Frankreich und schreibe mal wie versprochen eine Post.
Direkt zum Anfang: es fühlt sich irgendiwe komisch an, wieder in Deutschland zu sein, aber die Gedanken dazu kommen am Ende des Posts.
Also wie ging es los: am Sonntag sind wir nach Toulouse über Paris geflogen. Der Flug war Ok, nur vor Paris hat der Pilot jedes Luftloch mitgenommen. Danach fuhren wir zu unserem Hotel. Das Hotel war einerseits perfekt gelegen, direkt 1 Minute von unserem Schulugsort, gelegen, andererseits war es so ca. 15 km abseits von der Stadt und nicht auch annährend in der Nähe, also hieß es am Sonntag im Hotel bleiben und mit dem anderen Deutschen da, dem Lu., über das Leben quatschen. Kurz etwas zu Lu., da er eine sehr interessante Persönlichkeit ist: es ist ca. 45, und lebt seit er 3 Jahre alt ist in den Orten,in die keiner von uns nicht mal als Tourist hinfahren würde. Er hat schon fast die ganze Welt gesehen, außer der USA, die meidet er aus Prinzip. Lutz ist so eine Art moderner Indiana Jones, hat schon alles auf der Welt gesehen, kann zu fast jedem Ort auf der Weltkarte eine Anekdote erzählen udn ist immer witzig drauf. Er hat auch schon ein Jahr lang an unserem Einsatzort verbracht.
Am nächsten Tag ging die Schulung los: eine Vorstellung der Teilnehmer: es waren ein Paar französishce Jungs da,die mit uns aus Frankreich Kontakt halten werden, sowie noch folgende Personen:La., ein Techniker aus Berlin, ca. 50 Jahre alt, hat auch schon in einigen unangenehmen Ländern gearbeitet,sowie M.,ein Französischer alter Seebär aus Bayern, der auch schon alles mitgemacht hat, ca.60 Jahre alt,der mit uns dahingeht und den wir nur noch "la grand pere" nennen, da er am Montag zum ersten Mal Großvater geworden ist. Dazu gibt es noch dne schweigsamen P., auch ein Franzose, zu dem ich imemrnoch nicht soviel sagen kann. Mit diesen Leuten haben wir hauptsächtlich auch die ganze Zeit dort verbracht: so habe ich jetzt auch BIG Picture, wie wirklich Step by Step ein großes Netzwerk an einem entfernten Ort aufgebaut ist. Ich kann es (noch) nicht allein machen, da wir hauptsächlich für Logistik und Organisation an jeweiligen Orten verantwortlich sein werden. Mein erster Ort ist die größte Stadt aus dem Land. Ihr merkt, ich sage nicht alles, aber gewöhnt euch dran,ich werde ab Di. noch mehr darafu aufpassen, was ich schreiben werde. Falls ihr Fragen habt, schreibt einfach mich direkt an, ich kann in Privatnachrichten mehr erzählen.
Wir werden immer in Teams von 3-4 Leuten arbeiten, 2 französische Techniker und ein Deutscher der alles organisiert und wenn er Zeit hat mithilft.
Ja,konnte nicht wirklich ins Internet die letzte Zeit da unser Hotel Probleme mit Internet hatte,außerdem hatten wir auch nie viel zeit zum Surfen. Der Tag sah immer ähnlich aus :
morgens um halb acht aufstehen,dann fertig machen, frühstücken im Hotel, dann ging es rüber zum Training (wir Deutschen waren asl einzige immer pünktilich), danach Schulung bis um 13 Uhr, gemeinsames Mittagessen in der schönen Kantine am Ort, um 14 Uhr ging es weiter bis 17 Uhr oder länger mit der Schulung, danahc ging esmit dem von der Firma organisiertem Mietwagen in die Stadt. Thilo und ich haben dort ein Paar Bilder gemacht, die kommen auch hoch, sobald ich Kabel dazu habe und Thilo mri seien geschickt hat. Da Thilo udn ich für die eingen grün hinter den Ohren sind, und ich auch der eindeutig jüngste war, wurde ich schnell im positiven Sinne zum "The Kid" in der Gruppe. So werdet ihr auch ein Foto sehen von dem Ballon, den mir der "Opilein" M. geschenkt hat:-) Es hat Spaß gemacht, mit dne ganzen leuten einfach durhc die Stadt zu laufen, einen zu trinken, dann weiterschlendern auf der Suche nach einem Restaurant(wir waren jeden Tag in einem). Unser Trainer L. hat unsdirekt Le Point D'Ogre empfohlen. Dieser hate am Montag aber zu (ist wohl in Fr.normal), also kamen wir erst am Di. da rein. Es war eins der schönsten Essen, die ich bis jetzt gehabt habe, die französische regionale Küche auf dem höchsten Niveau, kann ich nur weiterempfehlen. Nur am Mittwoch bin ich im Hotel geblieben, um im Internet einiges zu erledigen, da ging aber natürlich WLAN nicht,also habe ich mir einfach Fussball im Fernseher angeschaut udn gelesen. Gestern nachmittag war dann abschließende Besprechung wo jedem auch sein grober Projektplan mitgeteilt wurde. Und danach kam auch der Abschied.Vor allem der Abschied von dem Grizzlybär-Opilein M. war traurig: ihn werden ich dort unten wohl nicht antreffen laut Einsatzplan.
Grundsätzlich sind alle anderen schon am Freitag abends geflogen, nur Thilo und ich blieben aus unbekanntem Grund bis Samstag da. Es war wirklich komisch: wir mussten hin-und zurück über Paris, Lu. musste auch von- und nach Frankfurt, hatte aber immer Direktflüge.
Wir mussten auch das Hotel wechseln, da unser Hotel am WE zumacht. Also wurden für uns Zimmern im Novotel gebucht. Da traf ich auf den vielfachen französischen Meister in Fussball: Olympique Lyonnaise. Ich ahbe mit kurz überlegt, Autogramme zu holen, dachte aber, daß es komisch wäre,die Jungs, die teilweise 6-7 Jahre jünger als ich sind, um Autogramm zu bitten. Da ahbe ich auch entdeckt, daß ich mein Handy irgendwo verloren habe.
Abends beshclossen Thilo und ich noch Toulouse zu Fuß zu erkunden. Mir war nicht klar, daß diese Erkundung ca. 15 km beträgt udn Segelschuhe dazu nicht ganz geeignet sind (habe jetzt eine kleien Blase am Fuß, die bis Mittwoch lieber weg sien sollte). Übrigens noch ein Thema: das Wetter in Toulouse, ich hasse es. Einerseits Sonnenschein, 25 Grad, andererseits Wind ohne Ende. Man kann nicht mit einer Jacke raus, ohne geht es aber auch nicht. In der Stadt haben wir auch nur ein Paar Biere am Ufer der Garoune getrunken und gingen wieder zurück. Und dann kam auch der Flug zurück: war bisschen abenteuerlich mit Umsteig in Paris,da unser Flieger davor 40 Min Verspätung hatte, es hat aber alles geklappt und um 15 Uhr kamen wir aus dem Flughafen raus.Thilo musste zu sich anch Osten fahren und ich fuhr zu meinen Eltern. Habe da noch mich darum gekümmert,daß ich meine Nummer wieder bekomme, also bin ich wieder normal erreichbar.
Übrigens: dort am Ort werde ich unter dieser Nummer nicht erreichbar sein, ich werde 2 Nummern bekommen:eine lokale und eine deutsche: werde die bekanntegeben, sobald ich diese habe.
Und was kommt jetzt: mein Abflug wurde um mehr als eine Woche verschoben, also habe ich jetzt Zeit. Ich muß morgen wieder nach Karlsruhe Wohnung ausräumen, mit der Uni alles klären, noch ein Paar Tage mit den Leuten dort genießen, mich um den letzten Kram kümmern und danach einfahc entspannen und auf Abflug warten. Als einziges dazwischen: am Dienstag und Mittwoch bin ich in Bayern auf der Medizinischen Untersuchung, dies sollte aber kein Problem sein, wer da zufällig nach/von München muss, den kann ich mitnehmen.
Und jetzt etwas melancholisches (für die , die keine Lust auf so etwas ahben,ist der Post hiermit vorbei:-))
Entweder habe ich Jetlag, oder es ist einfach komisch wieder da zu sein. Ich habe mich natürlcih um nicht gekümmert und kann heute auch nichts machen wegen dem Fuß: aber irgendwie dachte ich: hier, ich gehe jetzt weg, und alle Leute,mit denen ich viele zu tun haben, werden das schon irgendwie merken udn mich mit Interesse ausfragen, was ist, wie es war usw. Aber stattdessen haben alle schon etwas vor und eig gar keine Zeit udnman denkt sich teilweise: wenn ich komplett weg wäre, würde es jemand überhaupt merken außer der Familie? Ich denke dabei aber immer daran, was Hannes mir gesagt hat: vergiss nicht, du gehst weg in ein ungewöhnlcihes Land, wo alles passieren kann, das Leben derer, die hier bleiben, geht aber normal weiter.
Und zum Schluss eine kleine Anekdote von Lu., die wohl tatsächlich passiert ist (Liebe Damen, verzeiht mir diese Anekdote jetzt schon:-)):
Nach 6 Monaten Einsatz dort fliegt eine große Gruppe Menschen zurück nach Deutschland. Einer hat schon 2-3 Bier auf Rückkher getrunken, geht vor zum Lautsprecher und sagt durch: "Liebe Damen, ihr wart jetzt 6 Monate dort und denkt daß ihr die hübschesten seid, wiel es dort keine anderen gab, jetzt kehren wir aber zurück in die Realität, da wird es wieder anders". Dieser Mann war wohl Bekannter von Lu. und hat eine ernsthafte dienstliche Verwarnung wegen dieser Durchsage bekommen:-)
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