Anschläge: die Plage von Afghanistan.
Seit ich hier bin, gab es schon einige Anschläge hier, die mehr oder
weniger direkt oder indirekt mich selbst oder einige aus unserem Team
beeinflüssten. An meinem ersten Tag in Afghanistan wurde ich von 3
Raketen in Mazar-e-Sharif begrüsst. Es passeirt in MES einmal alle drei
Jahre und ausgrechnet an meinem ersten Tag ist es geschehen. Wir saßen
alle in unserem Office COntainer nd plötzlich hat etwas gewackelt. Wir
verstandne nicht, was los ist und haben rausgeschaut. Da in auch alle
herumgerannt und wussten nicht was geschieht. Erst nach einer halben
Stunde fand man raus, daß es 3 Raketen waren die eingeschlagen sind.
Niemand wusste wo es war , woher es kam udn auch nicht genau was zu tun
ist. Erst am näcsten Tag erfuhren wir, daß wir uns in einem sicheren
Bunker hätten verstecken müssen.
Nicht viel Zeit war vergangen und dann war die nächste Geschichte in
Kabul Airport. Als Frank dort war,sind auch dort 2 Raketen
eingeschlagen, ebenfalls keine Verletzten, aber das hat man auch später
rausbekommen.
Dafür gab es bald die Geschichte in Taloqan wo bei einer Demonstration
viele vereltzt wurden, udn die Demonstranten Handgranaten auf deutsche
geworfen haben, dabei wurden 2 deutsche SOldaten verletzt. Da fing
alles richtig an.
Erst gab es noch einen Anschlag in Kabul, welches auch bis nach Deutschland durchdrang:
ich war da gerade unterwegs nach Kabul Airpot, und wir haben 2 Stundne Stop in HQ ISAF gemacht. IM HQ erinnert übrigens nichts an Afghanistan, man kommt sich vor wie in Europa mit grünen Biergärten, Wiesen und Fontänen. Da saßen wir im Biergarten, als wir einen lauten Knall in der Nähe gehört haben. sebastien meinte noch, es sei eien Explosion, wir dahcten aber, wenn es eine wäre, wären alle viel hecktischer, da der Knall direkt neben uns war. Dann kamen wir zu unserem Treffpunkt und es hieß: ja, es war eine Explosion,500 meter von uns, Abfahrt verlängert sich um 2 Stunden und dann hieß es, weitere Fahrt abgebrochen, wir fahren mit Maximalgeschwindigkeit zurück, das hieß ca. 130 kmh auf Kabuler STraßen mit Fuchs, das ist etwas. Es war der Anschlag, bei dem ein suicide Bomber ein Medizinzelt gesprengt hat mit insgesamt 26 Toten.
Eine Woche später, in der Nähe von Kunduz, ist ein deutscher Hauptmann in einem Fuchs angesprengt worden und gestorben, mehrere Verletzte.
Und als Anschlag mit der größten Meidenwirkung war natürlich der Anschlag auf Generalmajor Kneipp, Führer deutsche Kräfte ISAF, Führer ISAF Kräfte Nordafghanistan. Er selber wurde schwer verletzt, mehrere hochrangige Afghanen wurden getöten, insgesamt 9 Tote, darunter 2 Deutsche, eine Sprachmittlerin verletzt. Dieser Anschalg war der größte Erfolg der Taliban bis jetzt. Sie konnten noch nie ein hochrangiges Mitglied der ISAF erwischen udn jetzt deutscher General plus noch ein Paar wichtige Afghanen, darunter Daud Daud, Polizeichef Nordafghanistan, angeblich einer der schlimmsten Feinde der Taliban.
Direkt danach gab es noch einen Anschlag in OP North, bei dem ein 40 Tonnen schwerer Panzer gesprengt wurde und der Panzerführer gestorben ist.
Momentan ist wenigstens ruhiger geworden.
Es ist ein komisches Gefühl in Lagern, wenn man etwas von einem Anschlag hört. In AFghanistan fahren viele öfter von einem Lager zum anderen, udn es gibt überall einen, der die Toten gekannt hat. Man denkt, man sei stumpf dagegen, aber es ist jedes Mal ein Schock, da man denkt, man hätte selbst dort sein können. Ich hätte zum Zeitpunkt des Anschags in aloqan im Taloqaner Camp sein sollen, später auch in OP North, vl auch in einem Transportpanzer. Man ist jedes mal nur froh, wenn es einen selber nicht erwischt. Ich hbae iefsten Respekt vor den Jungs, die täglich rausfahren, denn da gehört einiges dazu. Eine Autofahrt in Afghanistan ist jedes Mal ein Lebensrisiko und man muss genug Mut und Kraft haben, das jeden Tag durchzustehen.
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